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Aktuelles und Wissenswertes

 

 

Heisser Asphalt = Gefahr für die Hundepfote

 

 

Die heissen Sommertemperaturen können für Ihren Hund gefährlich werden, denn der Asphalt erhitzt sich extrem schnell selbst wenn die Lufttemperatur angenehm warm ist, kann der Asphalt sich stark erhitzen. Es kommt zu Temperaturunterschieden zwischen Luft und Asphalt.

LUFTTEMPERATUR                    TEMPERATUR ASPHALT

25°C                                                         52°C

31°C                                                         62°C

35°C                                                        65°C

Bodenbeläge werden unterschiedlich heiss. Eine Studie der Frostburg University zeigte auf, dass Beton eine Temperatur von 40°C hatte, während gleichzeitig die Temperatur von Ziegelsteinen bei 43°C lag und Asphalt ca 51°C aufweist

Symtome fallen unterschiedlich aus, je nach Grad der Verbrennung.

Die betroffene Hautstelle ist gerötet und geschwollen ( 1. Grad )

Deutliche Brandblasen sind zu sehen ( 2 Grad )

Die Haut ist verkohlt ( 3. Grad )

ERSTE HILFE für verbrannte Pfoten

Bei Verbrennungen an den Pfoten muss auf jeden Fall der Tierarzt aufgesucht werden. Bis dahin sollten die betroffenen Pfoten gekühlt werden.

1. Pfoten unter fliessendem Wasser kühlen ( Wasser darf nicht eiskalt sein )

2. Pfote bandagieren oder zumindest durch eine saubere Socke schützen.

VORSICHT bei Eis. Bei unsachgemässer Handhabung kann es zu Gewebeschäden in der Hundepfote kommen.

Wenn Du Dir nicht sicher bist ob der Asphalt zu heiss ist für Deinen Hund, mach die 7 Sekundenregel.

Du legst Deinen Handrücken 7 sec auf den Asphalt. Ist es für Dich zu heiss , ist es auch für Deinen Hund zu heiss

 

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Gelber Hund

Die Kampagne “ Gulahund / Yellowdog ( Gelber Hund ) wurde 2012 in Schweden initiiert. Viele Hundefreunde arbeiten nun daran, das Projekt auch in der Schweiz bekannter zu machen. Die Fellnasen bräuchten einfach mehr Abstand zu Artgenossen. Diese Hunde tragen ein Gelbes Tuch um den Hals oder am Halsband oder Leine befindet sich eine gelbe Schleife.

Individualdistanz

Schwierigkeiten in bestimmten Situationen, die haben viele Hunde. Sie brauchen Abstand zu anderen Vierbeinern. Oft entstehen Angst-Situationen, weil sich die Tiere einfach zu nah kommen. Sie ballern frontal aufeinander zu, was in der freien Natur so nie der Fall wäre. Fehlt der notwendige Freiraum, reagieren einige mit Bellen, mit Fluchtversuchen aus der Situation.

Wohlfühlzustand

Der Wohlfühlzustand ist bei jedem Hund anders. Dem einen reichen die abgesteckten 2 Meter, der andere braucht eine grössere Distanz, um keine Angst zu zeigen.

Warum brauchen manche Hunde mehr Abstand

– Der Hund kann krank sein, unter anderem auch ansteckend

– Der Hund kann in Ausbildung sein, z.B. zum Therapiehund, oder einfach im täglichen Training sein.

– Der Hund kann sich in Reha befinden oder einfach alt sein.

– Der Hund kann aus dem Tierschutz kommen und vor seiner Umgebung noch Angst haben.

– Der Hund kann schlechte Erfahrungen gemacht haben und will fremde Hunde – egal wie freundlich –  einfach nicht begrüssen.

– Es kann sich um eine läufige Hündin handeln.

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Gelber Hund

Die Kampagne “ Gulahund / Yellowdog ( Gelber Hund ) wurde 2012 in Schweden initiiert. Viele Hundefreunde arbeiten nun daran, das Projekt auch in der Schweiz bekannter zu machen. Die Fellnasen bräuchten einfach mehr Abstand zu Artgenossen. Diese Hunde tragen ein Gelbes Tuch um den Hals oder am Halsband oder Leine befindet sich eine gelbe Schleife.

Individualdistanz

Schwierigkeiten in bestimmten Situationen, die haben viele Hunde. Sie brauchen Abstand zu anderen Vierbeinern. Oft entstehen Angst-Situationen, weil sich die Tiere einfach zu nah kommen. Sie ballern frontal aufeinander zu, was in der freien Natur so nie der Fall wäre. Fehlt der notwendige Freiraum, reagieren einige mit Bellen, mit Fluchtversuchen aus der Situation.

Wohlfühlzustand

Der Wohlfühlzustand ist bei jedem Hund anders. Dem einen reichen die abgesteckten 2 Meter, der andere braucht eine grössere Distanz, um keine Angst zu zeigen.

Warum brauchen manche Hunde mehr Abstand

– Der Hund kann krank sein, unter anderem auch ansteckend

– Der Hund kann in Ausbildung sein, z.B. zum Therapiehund, oder einfach im täglichen Training sein.

– Der Hund kann sich in Reha befinden oder einfach alt sein.

– Der Hund kann aus dem Tierschutz kommen und vor seiner Umgebung noch Angst haben.

– Der Hund kann schlechte Erfahrungen gemacht haben und will fremde Hunde – egal wie freundlich –  einfach nicht begrüssen.

– Es kann sich um eine läufige Hündin handeln.

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Gelber Hund

Die Kampagne “ Gulahund / Yellowdog ( Gelber Hund ) wurde 2012 in Schweden initiiert. Viele Hundefreunde arbeiten nun daran, das Projekt auch in der Schweiz bekannter zu machen. Die Fellnasen bräuchten einfach mehr Abstand zu Artgenossen. Diese Hunde tragen ein Gelbes Tuch um den Hals oder am Halsband oder Leine befindet sich eine gelbe Schleife.

Individualdistanz

Schwierigkeiten in bestimmten Situationen, die haben viele Hunde. Sie brauchen Abstand zu anderen Vierbeinern. Oft entstehen Angst-Situationen, weil sich die Tiere einfach zu nah kommen. Sie ballern frontal aufeinander zu, was in der freien Natur so nie der Fall wäre. Fehlt der notwendige Freiraum, reagieren einige mit Bellen, mit Fluchtversuchen aus der Situation.

Wohlfühlzustand

Der Wohlfühlzustand ist bei jedem Hund anders. Dem einen reichen die abgesteckten 2 Meter, der andere braucht eine grössere Distanz, um keine Angst zu zeigen.

Warum brauchen manche Hunde mehr Abstand

– Der Hund kann krank sein, unter anderem auch ansteckend

– Der Hund kann in Ausbildung sein, z.B. zum Therapiehund, oder einfach im täglichen Training sein.

– Der Hund kann sich in Reha befinden oder einfach alt sein.

– Der Hund kann aus dem Tierschutz kommen und vor seiner Umgebung noch Angst haben.

– Der Hund kann schlechte Erfahrungen gemacht haben und will fremde Hunde – egal wie freundlich –  einfach nicht begrüssen.

– Es kann sich um eine läufige Hündin handeln.

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Gelber Hund

Die Kampagne “ Gulahund / Yellowdog ( Gelber Hund ) wurde 2012 in Schweden initiiert. Viele Hundefreunde arbeiten nun daran, das Projekt auch in der Schweiz bekannter zu machen. Die Fellnasen bräuchten einfach mehr Abstand zu Artgenossen. Diese Hunde tragen ein Gelbes Tuch um den Hals oder am Halsband oder Leine befindet sich eine gelbe Schleife.

Individualdistanz

Schwierigkeiten in bestimmten Situationen, die haben viele Hunde. Sie brauchen Abstand zu anderen Vierbeinern. Oft entstehen Angst-Situationen, weil sich die Tiere einfach zu nah kommen. Sie ballern frontal aufeinander zu, was in der freien Natur so nie der Fall wäre. Fehlt der notwendige Freiraum, reagieren einige mit Bellen, mit Fluchtversuchen aus der Situation.

Wohlfühlzustand

Der Wohlfühlzustand ist bei jedem Hund anders. Dem einen reichen die abgesteckten 2 Meter, der andere braucht eine grössere Distanz, um keine Angst zu zeigen.

Warum brauchen manche Hunde mehr Abstand

– Der Hund kann krank sein, unter anderem auch ansteckend

– Der Hund kann in Ausbildung sein, z.B. zum Therapiehund, oder einfach im täglichen Training sein.

– Der Hund kann sich in Reha befinden oder einfach alt sein.

– Der Hund kann aus dem Tierschutz kommen und vor seiner Umgebung noch Angst haben.

– Der Hund kann schlechte Erfahrungen gemacht haben und will fremde Hunde – egal wie freundlich –  einfach nicht begrüssen.

– Es kann sich um eine läufige Hündin handeln.

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Gelber Hund

Die Kampagne “ Gulahund / Yellowdog ( Gelber Hund ) wurde 2012 in Schweden initiiert. Viele Hundefreunde arbeiten nun daran, das Projekt auch in der Schweiz bekannter zu machen. Die Fellnasen bräuchten einfach mehr Abstand zu Artgenossen. Diese Hunde tragen ein Gelbes Tuch um den Hals oder am Halsband oder Leine befindet sich eine gelbe Schleife.

Individualdistanz

Schwierigkeiten in bestimmten Situationen, die haben viele Hunde. Sie brauchen Abstand zu anderen Vierbeinern. Oft entstehen Angst-Situationen, weil sich die Tiere einfach zu nah kommen. Sie ballern frontal aufeinander zu, was in der freien Natur so nie der Fall wäre. Fehlt der notwendige Freiraum, reagieren einige mit Bellen, mit Fluchtversuchen aus der Situation.

Wohlfühlzustand

Der Wohlfühlzustand ist bei jedem Hund anders. Dem einen reichen die abgesteckten 2 Meter, der andere braucht eine grössere Distanz, um keine Angst zu zeigen.

Warum brauchen manche Hunde mehr Abstand

– Der Hund kann krank sein, unter anderem auch ansteckend

– Der Hund kann in Ausbildung sein, z.B. zum Therapiehund, oder einfach im täglichen Training sein.

– Der Hund kann sich in Reha befinden oder einfach alt sein.

– Der Hund kann aus dem Tierschutz kommen und vor seiner Umgebung noch Angst haben.

– Der Hund kann schlechte Erfahrungen gemacht haben und will fremde Hunde – egal wie freundlich –  einfach nicht begrüssen.

– Es kann sich um eine läufige Hündin handeln.

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Gelber Hund

Die Kampagne “ Gulahund / Yellowdog ( Gelber Hund ) wurde 2012 in Schweden initiiert. Viele Hundefreunde arbeiten nun daran, das Projekt auch in der Schweiz bekannter zu machen. Die Fellnasen bräuchten einfach mehr Abstand zu Artgenossen. Diese Hunde tragen ein Gelbes Tuch um den Hals oder am Halsband oder Leine befindet sich eine gelbe Schleife.

Individualdistanz

Schwierigkeiten in bestimmten Situationen, die haben viele Hunde. Sie brauchen Abstand zu anderen Vierbeinern. Oft entstehen Angst-Situationen, weil sich die Tiere einfach zu nah kommen. Sie ballern frontal aufeinander zu, was in der freien Natur so nie der Fall wäre. Fehlt der notwendige Freiraum, reagieren einige mit Bellen, mit Fluchtversuchen aus der Situation.

Wohlfühlzustand

Der Wohlfühlzustand ist bei jedem Hund anders. Dem einen reichen die abgesteckten 2 Meter, der andere braucht eine grössere Distanz, um keine Angst zu zeigen.

Warum brauchen manche Hunde mehr Abstand

– Der Hund kann krank sein, unter anderem auch ansteckend

– Der Hund kann in Ausbildung sein, z.B. zum Therapiehund, oder einfach im täglichen Training sein.

– Der Hund kann sich in Reha befinden oder einfach alt sein.

– Der Hund kann aus dem Tierschutz kommen und vor seiner Umgebung noch Angst haben.

– Der Hund kann schlechte Erfahrungen gemacht haben und will fremde Hunde – egal wie freundlich –  einfach nicht begrüssen.

– Es kann sich um eine läufige Hündin handeln.

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Ignorieren Bedeutung für den Hundehalter

Es hört sich gut an, es ist modern, und es ist “ nett „, den Hund zu ignorieren. Man tut ihm nicht weh und meint, ihn so zum gewünschten Verhalten zu bringen.. In Wirklichkeit kommt längerfristiges Ignorieren einer sozialen Isolation gleich,  weil man den Hund aus der Gruppengemeinschaft ausschliesst. Ein derartiges Verhalten ist mit einer sehr harten Bestrafung gleichzusetzen.  Aber selbstverständlich dürfen Sie als Hundehalter Ihren Hund für einen kurzen Moment ignorieren. Wenn der Hund zum Beispiel ständig Aufmerksamkeit von Ihnen fordert und Sie anbellt, dann nehmen Sie in diesem Moment keinen Blickkontakt mit ihm auf und sprechen nicht mit ihm, sondern drehen sich so lange weg, bis er mit dem Bellen aufgehöhrt hat. Wichtig ist auch, dass Ignorieren nicht eine Ersatzhandlung für das Regeln von Konflikten ist, zum Beispiel wenn Sie aus Angst vor einer Auseinandersetzung zum Ignorieren als Allheilmittel greifen. Ausserdem werden Konflikte durch Ignorieren meist nur für kurze Zeit aufgeschoben, was keine Lösung ist. .

 

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Kommunikatives Spazierengehen als Schlüssel zum Trainingserfolg

Wenn wir mit unserem Hund  spazieren gehen, sollten wir darauf achten, dass wir auch wirklich gemeinsam unterwegs sind. Häufig ist es so, dass der Mensch seinen eigenen Gedanken oder Gesprächen nachgeht, während der Hund „seine Sachen “ macht. Er schnüffelt, rennt ein Stück, buddelt, klettert auf irgendetwas rauf und runter – während sein Mensch ihn oft nur dann anspricht, wenn er entweder ein Kommando oder ein Verbot an ihn richtet. So lernt der Hund schnell, sich von seinem Menschen fern zu halten und seinen eigenen Weg zu gehen.

Auch vom Hund gesuchte Blickkontakte oder Berührungen werden von uns oft nicht beantwortet, meist nicht einmal bemerkt.

Trainieren Sie sich selbst, darauf zu achten, wie häufig Ihr Hund Blockkontakt mit Ihnen aufnimmt. Läuft er zum Beispiel ein Stück voraus, dreht er sich bestimmt gelegentlich um und schaut nach Ihnen. Erwidern Sie dann seinen Blick. Eventuell können Sie ihm zunicken oder eine Handbewegung in die Richtung machen, in die Sie gleich gehen möchten. Sie können auch etwas wie “ Okey “ zu ihm sagen, aber Sie müssen nicht jedes Mal, wenn er Sie anschaut, eine grossartige neue Aktion einleiten, und schon gar nicht sollten Sie dann jedes Mal ein Kommando geben. Es reicht völlig aus, wenn er bemerkt, dass Sie ebenso auf ihn achten wie er auf Sie.

Berührungen machen einen grossen Teil  der hundlichen Kommunikation aus. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Ihr Hund während eines ruhigen Spaziergangs  auf einem relativ breiten Weg so dicht an Ihnen vorbei läuft, dass er Sie streift, wenn er auf Ihrer Höhe ist? Das passiert keinesfalls zufällig. Der Hund weiss ganz genau, wie breit der Weg ist und wo Sie stehen. Es ist seine Art, Ihnen mitzuteilen: “ Hallo, schön, dass Du da bist, ich gehe mal eben ein Stücken voraus…“  Auch Sie können die taktile Kommunikation einsetzen, wenn Sie mit Ihrem Hund unterwegs sind. Steht er z.B. schnüffelnd am Wegesrand und Sie überholen ihn, streifen Sie ihn im Vorbeigehen sachte mit Ihrem Handrücken. Sagen Sie nichts dazu, sondern gehen Sie dabei einfach weiter. Wenn er zu Ihnen aufschaut, erwidern Sie einfach nur den Blickkontakt und geniessen Sie diesen kurzen Augenblick der Gemeinsamkeit. Es ist völlig in Ordnung, wenn er danach noch etwas weiter schnüffelt, denn es ist nicht das Ziel dieser Uebung, ihn davon abzuhalten. Es geht darum, für einen kurzen Moment seine Aufmerksamkeit zu bekommen, auch wenn er gerade an etwas Interessantem schnuppert. Natürlich können Sie auch einfach mal stehen bleiben, Ihren Hund freundlich auffordernd  zu sich rufen und ihn dann streicheln oder knuddeln.                  

 

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Lockdown

Leider kann ich im Moment noch nicht sagen, wann die Hundeschule wieder öffnen darf. Ich hoffe bald. Ich werde Euch laufend informieren wie es weiter geht. Ich hoffe, dass es Euch allen gut geht. Telefonisch bin ich gerne für Euch da. Bleibt gesund.

 

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Was tun beim ängstlichen Welpen

Der Welpe verlässt von 9 – 12 Wochen seine Familie und damit auch seine sichere bekannte Welt. Auf den Welpen prasseln viele neue Situationen ein – alles ist zunächst anders und ungewohnt. Je nach dem, was der Welpe beim Züchter kennengelernt hat, ist er in der Lage gelassen zu reagieren und sich entsprechend an die neue Umgebung anzupassen. Es ist natürlich auch abhängig vom Charakter des Welpen. Diese Unsicherheit erkennt man leicht, wenn man dem Welpen einen neuen Gegenstand präsentiert und sich die Nase zwar vorsichtig  annähert, das Hinterteil aber möglichst lange am gleichen Fleck stehen bleib und sich der Welpe immer länger streckt.

WIE HELFEN WIR UNSEREM AENGSTLICHEN WELPEN ?

1. Der Welpe bekommt von uns alle Zeit der Welt. Er darf Dinge in seinem Tempo erkunden.

2. Falls es sich um bewegte Objekte handelt, können wir evtl. dafür Sorgen, dass wir die Bewegung herausnehmen.

3. Wir können den Welpen für “ sicheres  Beobachten aus der Ferne“ belohnen. Wenn das Objekt weiter weg in Bewegung ist, schauen wir in einer Entfernung, in der der Welpe sich noch wohl fühlt zu und belohnen das ruhige Hinschauen. Beim Schauen setzt sich der Welpe mit dem Objakt auseinander und lernt.

4. Kommt etwas für den Welpen unheimliches auf ihn zu und er sucht Schutz bei Ihnen, dann schützen Sie ihn bitte. Es ist elementar, dass der Welpe lernt, dass er sich auf Sie verlassen kann.

Wie schon erwähnt, liegt die Neugier Ihres Hundes auch in seiner Persönlichkeitsstruktur verankert. Forcieren Sie nun einen Welpen seine natürlichen Grenzen zu missachten, z.B. indem Sie den Welpen mit Leckerlis zu dem unheimlichen Objekt locken, so fügen sie zu dem “ Stress“ ( rein körperlich empfindet der Hund Stress wenn er sich im Konflikt zwischen Annäherung und Distanz befindet) zusätzlich Stress hinzu. Bei futterliebenden Hunden, kann es passieren, dass sie sich wegen des Lockmittels annähern, weil sie nur noch das Futter im Kopf haben und die “ Gefahr “ ausblenden und plötzlich befinden sie sich in einer Situation wieder, in die sie sich ohne Futter nie hineingegeben hätten. Ein wilder Fluchtversuch startet und der Hund wird sich beim nächsten Mal eher vorsichtig als mutig annähern. Bitte versuchen Sie nichts zu beschleunigen. Sie haben noch ein ganzes Hundeleben Zeit. Haben Sie Geduld mit Sich und Ihrem Hund. Freuen Sie sich über die kleinen Schritte.

 

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Richtiges Hundetraining

Aus dem Humansport sind die Regenerations und Anpassungsphasen auf eine überschwellige Belastung im Training bekannt. Man kann diese Erkenntnis auch in das Hundetraining einfliessen lassen, um körperliche Schäden und ein leistungsverminderndes Uebertraining des Hundes zu vermeiden. Nach einer überschwelligen Belastung laufen verschiedene Prozesse ab, abhängig von der Belastungsart  – u.- intensität in der nötigen nachfolgenden Regenerationsphase:

– Nach 90 Min. verändert sich die Stoffwechsellage des Hundes in Richtung Regeneration

– Nach 2 Std. beginnt die erste Wiederherstellung der ermüdeten Muskulatur mit ihren neuromuskulären und sensomotorischen Funktionen.

Nach 6 Std. bis zu einem Tag gleicht sich der Flüssigkeitshaushalt aus und der Blutfluss normalisiert sich.

Nach 1 Tag erfolgen die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels und die Energiebereitstellung von Glykogen zur Versorgung von Muskeln, Nerven und Gehirn.

Nach 1-3 Tagen ist das Immunsystem wieder hergestellt.

Nach 2-7 Tagen wird der Muskelenergiespeicher bei stark beanspruchter Muskulatur aufgefüllt.

Nach 3-10 Tagen erfolgt die Regeneration überbeanspruchter Strukturen wie Muskulatur, Sehnen, Gelenkknorpel und Bänder.

Der Hund sollte in der Regenerationsphase einen Zustand erreichen, in dem eine Fortführung des Trainings ohne Fehlbeanspruchung möglich ist.

Bei explosiven Kontraktionen im Maximalbereich, z.B. Flyball, Agility, Schutzhundetraining, Hunderennen oder nach einem Einsatz bei der Jagd, sollte immer eine Pause von 72 Std. eingehalten werden. Solche täglichen Trainings sind für den Hund kontraproduktiv, da man ein sich in der Adaption befindliches Gewebe beansprucht. Das Fortführen des Trainings ohne oder mit zu kurzen Regenerationszeiten verlangsamt die Anpassung an den Reiz. Der Körper setzt sich nun eher mit der Ermüdung als mit der Adaptation an den Trainigsreiz auseinander. Man sollte also bei einem normalen Training einen überschwelligen Reiz frühestens jeden 3. Tag setzen. Dazwischen kann man gemütliche Spaziergänge ohne zusätzliche Bewegungsreize im Schritt oder Trab unternehmen. 

Die Leine ist ein Führungsmittel, kein Lenkrad Teil 1

Achte beim Spaziergang genau darauf, wie oft du deinen Hund tatsächlich aktiv mit der Leine beinflusst, bremst, zu dir ziehst oder lenkst, oder die eigene Position zum Hund korrigierst, statt ihn die Arbeit selbst tun zu lassen. Versuche ganz bewusst, dich in dieser Situation anders zu verhalten. Rufe deinen Hund zu dir, statt ihn herbeizuziehen. Zeige ihm, wo er laufen soll, statt ihn über die Leine dorthin zu dirigieren. Wenn Hund und Mensch durch die Leine verbunden sind, müssen sie sich im gleichen Tempo bewegen. Einer von beiden muss sich dem anderen anpassen und dieser sollte der Hund sein. Für deinen Hund sollte das lockere Gehen an der Leine in deinem Tempo der Normalfall sein. Nach eigenem Verlangen schnüffeln, pinkeln etc… darf er nur dann, wenn du es ihm vorher mit einem bekannten  Befehl signalisiert hast. Nach kurzer Zeit geht es in deinem Tempo weiter. Beim gehen ist dein Blick nicht immer beim Hund. Ständig angestarrt zu werden, macht deinen Hund nur unruhig. Deine Aufgabe als Chef ist es, den Weg im Auge zu behalten. Tust du dies offensichtlich nicht, weil du nur auf den Hund achtest, wird mancher Hund versuchen, die Führung zu übernehmen.

Die Leine ist ein Führungsmittel, kein Lenkrad Teil 2

Die Leine ist ein Mittel zur Kommunikation. Sie dient dazu, Informationen zu übermitteln. Sie ersetzt nicht die anderen Verständigungsmöglichkeiten, sondern sie ergänzt sie nur.Wen Du Deinen Hund an der Leine hast, zeigst Du ihm vor allem durch Deine Körpersprache, was Du von ihm willst. Du willst geradeaus- Du gehst geradeaus. Du willst nach links – Du gehst nach links. Du erwartest, dass der Hund Dir ohne Verzögerung folgt. Dein Blick- und Bewegungsrichtung liefern Deinem Hund die wichtigsten Informationen. Zusätzlich kannst Du nach und nach auch verbale Kommandos wie „Weiter“ , „Steh“ oder „Langsam“ einführen. Aber wie auch bei anderen Kommandos ist gerade bei der Leinenführigkeit die Körpersprache das Ausschlag gebende Signal für den Hund. Wenn Du „Weiter!“.sagst, aber dabei nicht deutlich anzeigst, dass es auch wirklich weiter geht, ist das Kommando sinnlos.

Weihnachtshündälä 2019

Die Hundeschule Chaco blickt auf ein glückliches und bewegtes Jahr zurück. Ein Jahr mit vielen wundervollen Begegnungen mit gleichgesinnten und vielen liebenswürdigen Fellnasen. Zum Jahresende durften wir wieder unser gemeinsames Schlusshündälä geniessen. Ich bin begeistert und fasziniert wie die vielen Mensch/Hund- Teams in so grosser Zahl ruhig, friedlich und konzentriert gearbeitet haben und bin sehr stolz auf Euch alle!
Ich danke Euch von ganzem Herzen für die vielen wundervollen Geschenke, es hat mich tief berührt und grosse Freude bereitet. Daniela möchte ich ganz herzlich danken für die humorvolle und herrliche Hundeweihnachtsgeschichte, welche Sie selber geschrieben und uns bei Glühwein und Weihnachtsschmaus vorgetragen hat. Es hat mich riesig gefreut.

Für’s neue Jahr wünsche ich Euch und Euren Lieben von Herzen alles Gute, beste Gesundheit und ein glückliches, mit Wünschen erfülltes neues Jahr.

Die drei Punkte im Umgang mit dem Hund

Erziehung, Training und Führung
Diese drei Begriffe werden häufig in der Hundeausbildung eingesetzt, ohne dass man wirklich genau weiss, ob oder dass es drei ganz unterschiedliche Dinge sind – auch wenn sie Hand in Hand gehen müssen. Das eine funktioniert nur schlecht ohne das andere: Du kannst einen Hund fabelhaft trainieren und alle geläufigen Kommandos nach sämtlichen lernpsychologischen Grundlagen sauber aufbauen und konditionieren – bekommt der Hund allerdings gleichzeitig keine Erziehung und fehlt dem Hundebesitzer gar Führungsqualität, dann wird sich der Hund bei starker Ablenkung an keines der gut aufgebauten Grundkommandos erinnern. Wenn der Hund nur trainiert ist und nicht gut erzogen und schlecht geführt, werden Dir Deine Kommandos in unvorhergesehenen Situationen (Radfahrer die an Dir vorbeisausen, Rehe die aus dem nichts hervor rennen oder das Huhn, welches gerade mitten auf dem Weg Siesta macht) schlicht nichts nützen. Um einen wirklich zuverlässigen Hund zu bekommen, muss man alle drei Punkte sorgfältig aufbauen und gleich stark einüben.

Erziehung bedeutet, im Grunde erst einmal nichts anderes, als erwünschtes Verhalten durch Bestätigung und kontinuierliche Wiederholung zu formen und gleichzeitig unerwünschtes Verhalten durch das Grenzensetzen dauerhaft zu verhindern. Dies bedarf aber durchaus Geduld und Aufmerksamkeit.

Training bedeutet, Konditionierung und Verknüpfungen zu erstellen, indem bestimmte Verhaltensweisen auf gezielte Reize hin ausgelöst werden. Mit Training werden dem Hund die Grundkommandos beigebracht.

Führung heisst, mit einer souveränen inneren Haltung die Richtung zu bestimmen, sodass der Hund sich bei uns sicher fühlt und uns als Vorbild anerkennt, an dem er sich orientieren kann. Gute Führung bedeutet auch, dass wir agieren statt reagieren und klare, vorher durchdachte Kommandos geben, die in die momentane Situation passen (also keine Kommandos geben, die der Hund gerade nicht befolgen kann, die Stimme unter Kontrolle haben etc.. ) 

Ungeeignete, ungünstige und respektlose Trainingsmethoden

Der Hund soll sich das Futter erarbeiten
Futter als Ressource ist seit langer Zeit verbreitet. Aber für eine erfolgreiche Erziehung aus mehreren Gründen ungeeignet: Der Hund arbeitet nur deshalb für den Menschen, damit er wenigstens irgendetwas zu Fressen bekommt.( dies ist klassischer Psychoterror ). Ausserdem ist der Hund ständig unterzuckert, kann nie in Ruhe fressen, sondern immer nur im Arbeitsmodus, und wird für seine aufgeregte Arbeitsstimmung auch noch bezahlt. ( wir möchten aber ausdrücklich den ruhigen, entspannten Hund belohnen ). Durch diese Trainingsart ist für den Hund der Spaziergang, das Draussen, immer mit Action und Anspannung verknüpft. Durch die Futterbeutel-Ernährung  sind manche Hunde so überfordert, dass sie bald keine Lust mehr haben, mit uns zusammenzuarbeiten.

Extremes Loben bei jedem ausgeführten Kommando und wildes Streicheln wenn der Hund zurückkommt
Viele Leute bereiten dem Hund jedes mal wen er etwas richtig macht eine Bambi-Verleihung. Dabei kann man beobachten, dass manche Hunde nicht zu ihrem Besitzer kommen, obwohl sie es gerne möchten, sondern unschlüssig in einem gewissen Abstand stehen bleiben. Manchen Hunden ist eine permanente Party zu viel. Lob ist richtig und wichtig zur Motivation, aber irgendwann sind Regeln einfach Regeln. Manche Hunde wollen auch nicht immer gestreichelt werden, weil das einfach in gewissen Momenten stört. Das am Kopf gestreichelt werden, finden viele Hunde ausserhalb der vier Wände unangebracht, weil es ihren Sende – und Empfangsbereich stört. Damit wird die vermeintliche Belohnung zur Belästigung.

 Wasserpistole, Discs, Ratteldose etc…….
Diese Sachen schaffen eine ungute Atmosphäre. Der Hundebesitzer konzentriert sich die ganze Zeit auf sein Kontrolldrama. Die unerwünschte Handlung , welche wir vom Hund nicht möchten, bekommt so viel Aufmerksamkeit von uns, weil wir dauernd damit rechnen, um die Korrekturdinger einzusetzen. Wie wir aber wissen, fördert die Aufmerksamkeit darauf auch das Verhalten.  Für unseren Hund ist aber eine solche Führung sehr verwirrend. Wir erwarten von ihm eine falsche Handlung. Diese Kommunikation kann kein Hund verstehen.

 

Was fördert das Jagdverhalten von Hunden?

Wer einen jagenden Hund hat, muss unbedingt wissen, wodurch Jagdverhalten ausgelöst und sogar gefördert wird. Es macht keinen Sinn, wenn man das allerbeste Training anfängt, wenn man nicht gleichzeitig im Alltag alles “ ausschaltet “ , was das Jagdverhalten des Hundes fördern könnte. Ein hoher Stresslevel –  Empfindet der Hund Stress, gerät sein Körper in eine erhöhte Aufmerksamkeit und einen Flucht- oder Angriffsmodus. Ueber sämtliche Sinnesorgane gelangen die Informationen über Stressoren in das Grosshirn und in das limbische System, wo die Bewertung der Situation als Stresssituation stattfindet. Diese Signale lösen Nervenimpulse an den Sympathikus aus, was die Aktivität vieler Organe verändert, zum Beispiel:

  • werden die Pupillen erweitert („damit ich dich besser sehen kann“)
  • produzieren die Speicheldrüsen weniger Schleim („damit ich dich nachher besser schmecken kann“)
  • werden die Bronchien erweitert (“ damit ich schneller  rennen kann“)
  • wird die Herzschlagfrequenz erhöht (“ damit ich beim Rennen nicht tot umfalle“)
  • wird die Magenbewegung verringert (“ damit ich mich von Keksen nicht ablenken lasse“)
  • wird die Adrenalinausschüttung angeregt (“ damit ich schneller instinktiv agieren kann“)

Und aus diesen Gründen ist der Hund dann – je nach Stresslevel – meist weder ansprech – noch ablenkbar.
Wenn man die Sache also physiologisch betrachtet, wird sehr schnell verständlich, warum der Hund im Umkehrschluss überhaupt erst in eine gewisse Aufregung kommen muss, um Jagen gehen zu wollen oder zu können. Wer tiefenentspannt ist, kann nicht ohne “ Anlauf “ jagen gehen. Das heisst: Wird der Hund draussen entspannt geführt, fällt es ihm schwer, , überhaupt erst ins Jagdverhalten zu fallen.

Beutespiele wie Frisbee-, Ballwerfen oder Reizangel
Durch solche „Beutespiele“ kann bei Hunden Hetzverhalten ausgelöst werden. Einen jagdlich hochmotivierten Hund mit solchen Beutespielen zu beschäftigen, kann nach hinten losgehen. Denn der Hund lernt dadurch, auf hohem Adrenalin-Level hinter einem Objekt herzurennen und es möglichst zu fangen. Wenn der Hund erst einmal den unglaublichen Endorphin-Kick erlebt hat, den dieses Hinter – einer Beute – Herrasen (Jagdverhalten!) auslöst, wird es schwer , ihm klarzumachen, dass er dieses Verhalten beim Anblick eines Hasen oder Rehs bitte nicht zeigen soll.. Dazu bekommt der Hund ja bei Spielen dieser Art von uns ein positives Feedback, wenn er hinter einer “ Beute“ herhetzt.

Buddeln
Viele Leute  erlauben dem Hund das Buddeln an der Leine oder auch frei als Ersatz für „richtiges“ Jagen. Es gibt Hunde, die sich so exzessiv in ihre Grabungsarbeiten hineinsteigern, dass sie nicht mehr ansprechbar sind und überhaupt nicht mehr auf ihren Menschen achten. Auch damit lassen sie ihren Hund jagen.

Permanente Anspannung des Besitzers, weil der Hund jagen gehen könnte
Wenn der Mensch dauernd nach Wild Ausschau hält (Hoffentlich kommt kein Wildtier, herrje, was knackt denn da im Unterholz…..) sorgt er genau damit für die Stimmung, die der Hund zum Jagen braucht: Er ist nervös und leicht aufgeregt, der Hund merkt, dass der Mensch nicht entspannt ist und Ausschau hält – Das ist eindeutiges Jagdverhalten.  Es ist ein Unterschied, ob ich wachsam spazieren gehe oder permanent nach Wild Ausschau halte. Die meisten Hundebesitzer gehen in Ihren Gedanken häufiger und vor allem intensiver jagen, als ihre Hunde es tun. Wer seinen Hund richtig führen will, muss die Anspannung fallen lassen, sonst geht der Hund jagen.

Gesunde Mensch-Hund-Beziehung

Willst du eine gesunde Beziehung zu deinem Hund? Dann setze das Fühlen an die Stelle des Denkens. Plage dich nicht mit einem schlechten Gewissen herum. Weniger ist meistens mehr. Lasse Vorstellungen, die du aus der Menschenwelt in die Hundewelt überträgst. Würdest du deinen Hund bei unangemessenem Verhalten dir gegenüber einen Kaffee anbieten um sein Verhalten mit ihm zu diskutieren? Dein Hund will kein Mensch sein und stundenlang therapiert werden. manchmal reicht ein direktes „HEY“ oder ein abruptes Wegdrehen, um das Verständnis füreinander wieder herzustellen.

  • Mache bei deinem Hund klare Ansagen. Sei eindeutig.
  • Versuche, konsequent mit dir selber zu sein – und dein Hund dankt es dir.
  • Liebe deinen Hund, aber zeige es ihm nicht den ganzen Tag. denn er ist ein Hund und er ist es gerne.
  • Setze deinem Hund Grenzen – jedoch, ohne aggressiv zu sein. Dein Hund sollte Respekt vor dir haben, aber nicht Angst.
  • Nimm dir Zeit für Dich. Entwickle einen gesunden Egoismus, durch den dein Hund spürt, dass es Grenzen gibt.
  • Sage „Nein“ und bleib dabei. Ohne schlechtes Gewissen!
  • Sage bei einem Verbot nicht 10x „Nein“, wenn du nur das geringste Gefühl eines kleinen “ Jas “ in deinen Ausdruck legst. Sage “ Ja “ zu deinem “ Nein “ und bleib dabei 

Du kannst mir vertrauen
Ziel: Ruhe bewahren, auch wenn es schwierig wird. Du darfst Dir ruhig über den Sinn dieser Uebung ( die Pfoten Deines Hundes in Becher zu stellen ) Gedanken machen. Gerade weil dies sehr ungewohnt ist macht es Sinn. Wichtig ist nämlich das Wie und nicht das Was. Auch bei dieser Arbeit macht “ erhöhtes Arbeiten“ ( etwa auf einem Tisch ) es dem Hund leichter, im vorgegebenen Bereich zu bleiben. Stelle die Becher so, dass neben jedem Bein einer steht. Vor Beginn lege für Dich fest, mit welchem Bein Du beginnen möchtest und lasse Dich nicht davon abbringen, wenn Dein Hund ein anderes Bein hebt. Ganz schnell würde er nämlich auf diese Art die Führung übernehmen und diese Uebung zum Scheitern bringen. Wichtig ist:  Ziehe nie am Fuss des Hundes, sondern ergreife sein Bein oberhalb des Ellbogengelenks und schiebe es sanft nach vorne. Dadurch streckt sich sein Fuss automatisch nach vorn. Stelle zuerst nur 1 Fuss in den Becher, warte kurz und nimm ihn wieder heraus. Langsam steigern bis alle in einem Becher stehen. Sprich nur um ihn zu loben! Wichtig ist , dass Dein Hund am Schluss nicht selbst aus den Bechern steigt, sondern Du die Arbeit beendest, indem Du seine Pfoten nacheinander aus den Behältnissen hebst und abstellst. Möchte der Hund sich setzen, fasse ihn sanft mit einer Hand unter seinen Bauch um ihn daran zu hindern. Was lernst Du als Mensch: Hier wird Dir vor allem die innere Einstellung abverlangt, die Uebung Schritt für Schritt geduldig zum Erfolg zu bringen. Was lernt Dein Hund: Dinge auszuhalten und Vertrauen aufzubauen. Dein Hund erfährt: Es passiert mir nichts, selbst wenn es mal ungewohnt wird. Wer schon einmal auf einer Wanderung umkehren musste, weil sein Hund sich weigerte, über eine Brücke oder Gitterrost etc. zu gehen, weiss diese Uebung zu schätzen. 

Konzentration auf Teampartner Mensch
Bring den Hund ins Sitz und gehe einen Schritt zurück. Dein Hund soll ruhig auf seinem Platz warten und Blickkontakt aufnehmen. Dafür lobst Du ihn mit ruhiger Stimme. Hält er den Blickkontakt, bewegst Du Dich langsam in einem Halbkreis um ihn herum und lobst leise. Wenn diese Uebung klappt, vergrössere die Distanz und arbeite zusätzlich mit verschiedenen Ebenen. Das heisst, während der Uebung gehst Du in die Hocke, lege Dich auf den Bauch oder steige ein paar Stufen eine Treppe hinauf und hinunter. Wichtig ist, den Blickkontakt während der gesamten Uebung aufrechtzuerhalten. Steigern kannst Du das Training, in dem Du Ablenkung einbaust. ( andere Hunde, Futter etc.)  Pannen: Schaut Dein Hund weg, nimm einen neuen Standort ein um seine Aufmerksamkeit wiederzugewinnen, oder warte ruhig einen Moment ob er von sich aus wieder den Blickkontakt aufnimmt. Sollte der Hund während der Uebung aufstehen, wird er ruhig wieder in die richtige Position gebracht. Beende die Arbeit immer, indem Du die Sitzposition wie gewohnt auflöst. In dieser Uebung wird vom Hund verlangt, eine einfache Gesprächsregel einzuhalten, nämlich ruhig zu sitzen und seinen Menschen anzuschauen. Den Hund dafür mit Futter zu belohnen, wäre vergleichbar mit einer Mutter, die ihrem Kind ständig Schokolade in Aussicht stellt, bloss damit es ihr zuhört. Verzichte darauf- bei dieser Aufgabe soll die Aufmerksamkeit Deines Hundes nur durch eine andere Strategie eingefangen werden, nämlich durch Bewegung. Der Hund lernt, die Einschränkung seiner Bewegungsfreiheit zu akzeptieren und dabei auszuhalten, dass der Mensch sich bewegt. Du lernst zu erkennen: Wann ist es besser zu warten, wann besser mich zu bewegen und gleichzeitig so angepasst zu loben, dass mein Hund nicht aufsteht und die Uebung beendet.

Der Weg zum Team
Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Uebungen zum Nachmachen. Sie trainieren die Geduld des Menschen und die Konzentration des Hundes. 1. Uebung: Bleib einfach stehen. Die Halteübung beginnst Du am besten auf einem stabilen Tisch oder einem grossen Baumstamm im Wald. Bei diesem Training wird der Hund mit einer Hand vor der Brust und mit der anderen unter dem Bauch gehalten. Nimmt der Hund die räumliche Begrenzung gelassen hin, löst Du die Hände und lässt ihn die eigene Balance ca 5 Sec lang ohne Körperkontakt stehen. Die Uebung endet, indem man den Hund hinunter hebt oder herunterspringen lässt. Falls der Hund sich gegen diese Uebung stäupt und strampelt, anlehnt oder herunterspringen möchte, bringst Du ihn aus der Balance. Hebe ihn kurz an und stelle ihn wieder hin. Dein Hund lernt: Tue ich das Gewünschte, werde ich in Ruhe gelassen. Mache ich das Falsche, werde ich aus der Balance gebracht. Der Hund lernt, eine äussere Bewegungseinschränkung zu akzeptieren, anstatt mit unerwünschten Strategien wie Fliehen, Ignorieren oder Drohen zu reagieren. Der Hund muss nichts anderes tun, als ruhig zu stehen. Diese Uebung schränkt ihn zwar ein, erschreckt ihn aber nicht. Im Alltag kann sie jederzeit zur Korrektur verwendet werden und ist eine sinnvolle Vorübung zur Leinenführigkeit. Auch der Mensch lernt bei dieser Uebung. Sie schult neben Ruhe und Geduld vor allem die Wahrnehmungsfähigkeit, denn er lernt zu beobachten: Was ist richtig, was ist falsch, wann lasse ich locker, wann halte ich fest.